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Indice

Biographie

Werke u.a.

Aphorismen -Deutsch

Über die Weiber



Aforismi - Italiano

Citas
Sobre el mundo

Sobre el sentido de la vida

Sobre la bondad natural del ser
humano

Sobre la amistad

Sobre la sociedad y el estado

Sobre la felicidad

Sobre la religión

Sobre la filosofía

El mundo como voluntad y representación Vol. I -

El mundo como voluntad y representación - Vol. II -

Microcosmos y macrocosmos

Los dos problemas fundamentales
de la ética

Metafísica de las Costumbres

Sobre la voluntad en la naturaleza

Riflessioni Personali
(in preparazione)

Links utili

Schopenhauer-Gesellschaft e.V.





 



 



 



 
 


Perdonare e dimenticare vuol dire gettare dalla finestra una preziosa esperienza già fatta

 



Arthur Schopenhauer


 

Biographie  (1788-1860)

Arthur Schopenhauer, geboren in Danzig am 22. 2.1788 reiste schon in seiner Jugend mit seinen Eltern nach Frankreich und England. Er studierte seit 1809 in Göttingen und Berlin Naturwissenschaften und Philosophie und promovierte 1813 in Jena (»Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde«, 1813). In Weimar trat er in wissenschaftliche Beziehungen zu Goethe (»Über das Sehn und die Farben« 1816). Nach einer Italienreise (1818) wurde er 1820 Privatdozent in Berlin und siedelte wegen der Cholera-Epidemie 1831 nach Frankfurt am Main um, wo er als Privatgelehrter lebte. Er starb dort am 21. 9.1860.

Werke u.a.

  • 1813 Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde (Dissertation)

  • 1819 Die Welt als Wille und Vorstellung

  • 1836 Über den Willen in der Natur

  • 1839 Über die Freiheit des menschlichen Willens

  • 1840 Über das Fundament der Moral

  • 1851 Pererga und Paralipomena



Aphorismen - Deutsch

Manuskriptseite zum Buch
"Die beiden Grundprobleme der Ethik"
(Ausschnitt, verkleinert)

Der Reichtum gleicht dem Seewasser: je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.


Die kleinen Unfälle, die uns stündlich vexieren, kann man betrachten als bestimmt, uns in Übung zu erhalten, damit die Kraft, die großen zu ertragen, im Glück nicht ganz erschlaffe.


Um durch die Welt zu kommen, ist es zweckmäßig, einen großen Vorrat von Vorsicht und Nachsicht mitzunehmen: durch erstere wird man vor Schaden und Verlust, durch letztere vor Streit und Händel geschützt.


Im weiteren Sinne kann man auch sagen: die ersten vierzig Jahre unsers Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes, nebst der Moral und allen Feinheiten desselben, erst recht verstehn lehrt.


So lange wir jung sind, man mag uns sagen, was man will, halten wir das Leben für endlos und gehn danach mit der Zeit um. Je älter wir werden, desto mehr ökonomisieren wir unsere Zeit. Denn im spätern Alter erregt jeder verlebte Tag eine Empfindung, welche der verwandt ist, die bei jedem Schritt ein zum Hochgericht geführter Deliquent hat.



Über die Weiber

Mit den Mädchen hat es die Natur auf Das, was man im dramaturgischen Sinne, einen Knalleffekt nennt, abgesehen, indem sie dieselben, auf wenige Jahre, mit überreichlicher Schönheit, Reiz und Fülle ausstattet, auf Kosten ihrer ganzen übrigen Lebenszeit, damit sie nämlich, während jener Jahre, der Phantasie eines Mannes sich in dem Maße bemächtigen könnten, daß er hingerissen wird, die Sorge für sie auf Zeit Lebens, in irgend einer Form, ehrlich zu übernehmen; zu welchem Schritte ihn zu vermögen, die bloße vernünftige Ueberlegung keine hinlänglich sichere Bürgschaft zu geben schien. Sonach hat die Natur das Weib, eben wie jedes andere ihrer Geschöpfe, mit den Waffen und Werkzeugen ausgerüstet, deren es zur Sicherung seines Daseins bedarf, und auf die Zeit, da es ihrer bedarf; wobei sie denn auch mit ihrer gewöhnlichen Sparsamkeit verfahren ist. Wie nämlich die weibliche Ameise, nach der Begattung, die fortan überflüssigen, ja, für das Brutverhältniß gefährlichen Flügel verliert; so meistens nach einem oder zwei Kindbetten, das Weib seine Schönheit; wahrscheinlich sogar aus dem selben Grunde.

Dem entsprechend halten die jungen Mädchen ihre häuslichen, oder gewerblichen Geschäfte, in ihrem Herzen, für Nebensache, wohl gar für bloßen Spaß: als ihren allein ernstlichen Beruf betrachten sie die Liebe, die Eroberungen und was damit in Verbindung steht, wie Toilette, Tanz u. s. w.

Je edler und vollkommener eine Sache ist, desto später und langsamer gelangt sie zur Reife. Der Mann erlangt die Reife seiner Vernunft und Geisteskräfte kaum vor dem acht und zwanzigsten Jahre; das Weib mit dem achtzehnten. Aber es ist auch eine Vernunft danach: eine gar knapp gemessene. Daher bleiben die Weiber ihr Leben lang Kinder, sehn immer nur das Nächste, kleben an der Gegenwart, nehmen den Schein der Dinge für die Sache und ziehn Kleinigkeiten den wichtigen Angelegenheiten vor. Die Vernunft nämlich ist es, vermöge deren der Mensch nicht, wie das Thier, bloß in der Gegenwart lebt, sondern Vergangenheit und Zukunft übersieht und bedenkt; woraus dann seine Vorsicht, seine Sorge und häufige Beklommenheit entspringt. Der Vortheile, wie der Nachtheile, die Dies bringt, ist das Weib, in Folge seiner schwächern Vernunft, weniger theilhaft; vielmehr ist derselbe ein geistiger Myops, indem sein intuitiver Verstand in der Nähe scharf sieht, hingegen einen engen Gesichtskreis hat, in welchen das Entfernte nicht fällt; daher eben alles Abwesende, Vergangene, Künftige, viel schwächer auf die Weiber wirkt, als auf uns, woraus denn auch der bei ihnen viel häufigere und bisweilen an Verrücktheit grenzende Hang zur Verschwendung entspringt. Die Weiber denken in ihrem Herzen, die Bestimmung der Männer sei, Geld zu verdienen, die ihre hingegen, es durchzubringen; wo möglich schon bei Lebzeiten des Mannes, wenigstens aber nach seinem Tode. Schon daß der Mann das Erworbene ihnen zur Haushaltung übergiebt, bestärkt sie in dem Glauben. - So viele Nachtheile Dies alles zwar mit sich führt, so hat es doch das Gute, daß das Weib mehr in der Gegenwart aufgeht, als wir, und daher diese, wenn sie nur erträglich ist, besser genießen, woraus die dem Weibe eigenthümliche Heiterkeit hervorgeht, welche sie zur Erholung, erforderlichen Falles zum Troste des sorgenbelasteten Mannes eignet.


In schwierigen Angelegenheiten, nach Weise der alten Germanen, auch die Weiber zu Rathe zu ziehn, ist keineswegs verwerflich: denn ihre Auffassungsweise der Dinge ist von der unsrigen ganz verschieden und zwar besonders dadurch, daß sie gern den kürzesten Weg zum Ziele und überhaupt das zunächst Liegende ins Auge faßt, über welches wir, eben weil es vor unserer Nase liegt, meistens weit hinwegsehn; wo es uns dann Noth thut, darauf zurückgeführt zu werden, um die nahe und einfache Ansicht wieder zu gewinnen. Hiezu kommt, daß die Weiber entschieden nüchterner sind, als wir; wodurch sie in den Dingen nicht mehr sehn, als wirklich da ist; während wir, wenn unsere Leidenschaften erregt sind, leicht das Vorhandene vergrößern, oder Imaginäres hinzufügen.

Aus der selben Quelle ist es abzuleiten, daß die Weiber mehr Mitleid und daher mehr Menschenliebe und Theilnahme an Unglücklichen zeigen, als die Männer: hingegen aber im Punkte der Gerechtigkeit, Redlichkeit und Gewissenhaftigkeit, diesen nachstehn. Denn in Folge ihrer schwachen Vernunft übt das Gegenwärtige, Anschauliche, unmittelbar Reale eine Gewalt über sie aus, gegen welche die abstrakten Gedanken, die stehenden Maximen, die festgefaßten Entschlüsse, überhaupt die Rücksicht auf Vergangenheit und Zukunft, auf Abwesendes und Entferntes, selten viel vermögen.

- Demgemäß wird man als den Grundfehler des weiblichen Charakters Ungerechtigkeit finden. Er entsteht zunächst aus dem dargelegten Mangel an Vernünftigkeit und Ueberlegung, wird zudem aber noch dadurch unterstützt, daß sie, als die schwächeren, von der Natur nicht auf die Kraft, sondern auf die List angewiesen sind: daher ihre instinktartige Verschlagenheit und ihr unvertilgbarer Hang zum Lügen. Denn, wie den Löwen mit Klauen und Gebiß, den Elephanten mit Stoßzähnen, den Eber mit Hauern, den Stier mit Hörnern und die Sepia mit der wassertrübenden Tinte, so hat die Natur das Weib mit Verstellungskraft ausgerüstet, zu seinem Schutz und Wehr, und hat alle die Kraft, die sie dem Manne als körperliche Stärke und Vernunft verlieh, dem Weibe in Gestalt jener Gabe zugewendet. Die Verstellung ist ihm demnach angeboren, deshalb auch fast so sehr dem dummen, wie dem klugen Weibe eigen. Von derselben bei jeder Gelegenheit Gebrauch zu machen ist ihm daher so natürlich, wie jenen Thieren, bei Angriff, sogleich ihre Waffen anzuwenden, und empfindet es sich dabei gewissermaßen als seine Rechte gebrauchend. Darum ist ein ganz wahrhaftes, unverstelltes Weib vielleicht unmöglich. Eben deshalb durchschauen sie fremde Verstellung so leicht, daß es nicht rathsam ist, ihnen gegenüber, es damit zu versuchen. - Aus dem aufgestellten Grundfehler und seinen Beigaben entspringt aber Falschheit, Treulosigkeit, Verrath, Undank u. s. w. Der gerichtlichen Meineide machen Weiber sich viel öfter schuldig, als Männer. Es ließe sich überhaupt in Frage stellen, ob sie zum Eide zuzulassen sind. - Von Zeit zu Zeit wiederholt sich überall der Fall, daß Damen, denen nichts abgeht, in Kaufmannsläden etwas heimlich einstecken und entwenden.

Weil im Grunde die Weiber ganz allein zur Propagation des Geschlechts da sind und ihre Bestimmung hierin aufgeht; so leben sie durchweg mehr in der Gattung, als In den Individuen, nehmen es in ihrem Herzen ernstlicher mit den Angelegenheiten der Gattung, als mit den individuellen. Dies giebt ihrem ganzen Wesen und Treiben einen gewissen Leichtsinn und überhaupt eine von der des Mannes von Grund aus verschiedene Richtung, aus welcher die so häufige und fast normale Uneinigkeit in der Ehe erwächst.

Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzheinige Geschlecht das schöne nennen konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt: in diesem Triebe nämlich steckt seine ganze Schönheit. Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit; sondern bloße Aefferei, zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektiren und vorgeben. Das macht, sie sind keines rein objektiven Antheils an irgend etwas fähig, und der Grund hievon ist, denke ich, folgender. Der Mann strebt in Allem eine direkte Herrschaft über die Dinge an, entweder durch Verstehen oder durch Bezwingen derselben. Aber das Weib ist immer und überall auf eine bloße indirekte Herrschaft verwiesen, nämlich mittels des Mannes, als welchen allein es direkt zu beherrschen hat. Darum liegt es in der Weiber Natur, Alles nur als Mittel, den Mann zu gewinnen, anzusehn, und ihr Antheil an irgend etwas Anderem ist immer nur ein simulirter, ein bloßer Umweg, d. h. läuft auf Koketterie und Aefferei hinaus.

Sie sind sexus sequior [das geringere Geschlecht], das in jedem Betracht zurückstehende, zweite Geschlecht, dessen Schwäche man demnach schonen soll, aber welchem Ehrfurcht zu bezeugen über die Maßen lächerlich ist und uns in ihren eigenen Augen herabsetzt. Als die Natur das Menschengeschlecht in zwei Hälften spaltete, hat sie den Schnitt nicht gerade durch die Mitte geführt. Bei aller Polarität ist der Unterschied des positiven vom negativen Pol kein bloß qualitativer, sondern zugleich ein quantitativer. - So haben eben auch die Alten und die orientalischen Völker die Weiber angesehen und danach die ihnen angemessene Stellung viel richtiger erkannt als wir mit unsrer altfranzösischen Galanterie und abgeschmackter Weiberveneration, dieser höchsten Blüthe christlich-germanischer Dummheit, welche nur gedient hat, sie so arrogant und rücksichtslos zu machen, daß man bisweilen an die heiligen Affen in Benares erinnert wird, welche, im Bewußtsein ihrer Heiligkeit und Unverletzlichkeit, sich Alles und Jedes erlaubt halten.

 




Aforismi- Italiani

 

Selbstbildnis Schopenhauers.
Bleistiftzeichnung, um 1855

Le religioni sono come le lucciole: per splendere hanno bisogno delle tenebre


La vita di ciascuno trascorre tutta tra il volere e l'ottenere. Il desiderio per sua natura è dolore, la soddisfazione genera ben presto saturazione: la meta era solo apparente. Il possesso toglie ogni interesse: il desiderio, il bisogno ricompare sotto nuova forma; dove non succede, subentrano lo squallore, il vuoto, la noia, che da combattere sono altrettanto tormentosi come il bisogno


La cortesia è per la natura umana quello che è il calore per la cera


L'amore autentico è sempre compassione; e ogni amore che non sia compassione è egoismo


La vita è una cosa spiacevole, e io mi sono proposto di passare la mia vita riflettendoci sopra


Al nostro carattere morale la sofferenza è necessaria come la pressione dell'aria al nostro corpo. Senza questa il corpo scoppia; senza sofferenza il nostro carattere sprofonda nei piaceri e nei vizi di ogni genere


Nelle persone di capacità limitate la modestia è semplice onestà, ma in chi possiede grande talento è ipocrisia


Il suicida è uno che, anziché cessar di vivere, sopprime solo la manifestazione di questa volontà: egli non ha rinunciato alla volontà di vita, ma solo alla vita


Noi sentiamo il dolore, ma non l'assenza del dolore; sentiamo la preoccupazione, ma non l'assenza della preoccupazione; la paura, ma non la sicurezza. Sentiamo il desiderio, così come la fame e la sete; ma non appena è soddisfatto, succede come per il boccone che, nel momento in cui viene inghiottito, cessa di esistere per la nostra sensibilità. Sentiamo amaramente la mancanza di piaceri e di gioie, quando non ci sono; dei dolori invece non sentiamo direttamente la mancanza, anche se non ne proviamo da parecchio tempo, tuttalpiù ce ne ricordiamo per mezzo della riflessione. Solo dolore e mancanza infatti possono venire sentiti positivamente, e dunque si fanno sentire da sé: il benessere invece è solo in negativo. Perciò noi ci rendiamo conto direttamente dei beni più grandi della vita, salute, giovinezza e libertà, solo quando le abbiamo perdute: perché anch'esse sono negazioni. Dei giorni felici della nostra vita ci accorgiamo solo quando hanno ormai lasciato il posto a giorni infelici


La malvagità, si dice, la si sconta nell'altro mondo; ma la stupidità in questo


Ciò che nella vita reale mi ha sempre e ovunque ostacolato è stata la mia incapacità , fin negli anni della vecchiaia, di farmi un'idea autentica della meschinità e della bassezza degli uomini


Vita e sogni sono fogli di uno stesso libro: leggerli in ordine è vivere, sfogliarli a caso è sognare


È profondamente stolto respingere da se una buona ora presente o guastarsela di proposito col rammarico del passato o l'ansia del futuro


Le cause non determinano il carattere della persona, ma soltanto il manifestarsi di questo carattere, cioè le azioni


Perdonare e dimenticare vuol dire gettare dalla finestra una preziosa esperienza già fatta


Un punto importante dell'umana saggezza sta nella giusta proporzione in cui dedichiamo la nostra attenzione, parte al presente, parte al futuro, affinché l'uno non ci guasti l'altro. Molti vivono troppo nel presente: le persone leggere; altri troppo nell'avvenire; i pavidi e gli ansiosi. Raramente uno saprà tenere il giusto mezzo


Verso la fine della vita avviene come verso la fine di un ballo mascherato, quando tutti si tolgono la maschera. Allora si vede chi erano veramente coloro coi quali si è venuti in contatto durante la vita


Docendo discimus


Ciò che rende tanto felice il primo quarto della vita è che ci dedichiamo più a conoscere che a volere. Tutte le cose sono bellissime da vedere e terribili da essere. Nell'infanzia vediamo molto, tutto: ma siamo poco, abbiamo poche relazioni, poca voluttà


Il destino mescola le carte e noi giochiamo


La parola di un uomo è il più duraturo dei materiali


Genio e follia hanno qualcosa in comune: entrambi vivono in un mondo diverso da quello che esiste per gli altri


La vita umana non può dirsi, a rigore, né lunga né breve, perché è in fondo la misura con cui valutiamo tutte le altre estensioni del tempo


Si può essere saggio solo alla condizione di vivere in un mondo di stolti


I pensieri messi per iscritto non sono nulla di più che la traccia di un viandante nella sabbia: si vede bene che strada ha preso, ma per sapere che cosa ha visto durante il cammino bisogna far uso dei suoi occhi


Dovunque e comunque si manifesti l'eccellenza, subito la generale mediocrità si allea e congiura per soffocarla


Quanto più un uomo è stupido, tanto meno misteriosa gli sembra l'esistenza


Che i vermi roderanno il mio corpo è un pensiero che posso sopportare; ma che i professori di filosofia rodano la mia filosofia è un'idea che mi fa venire i brividi


La morte è il genio ispiratore della filosofia (...) Tutte le religioni e tutte le filosofie sono un contravveleno alla certezza della morte


La vita è come una stoffa ricamata della quale ciascuno nella propria metà dell'esistenza può osservare il diritto, nella seconda invece il rovescio: quest'ultimo non è così bello, ma più istruttivo, perché ci fa vedere l'intreccio dei fili





Citas

"Parerga y Paralipómena"

Sobre el mundo

"Querer es esencialmente sufrir, y como vivir es querer, toda vida es por esencia dolor. Cuanto más elevado es el ser, más sufre... La vida del hombre no es más que una lucha por la existencia, con la certidumbre de resultar vencido. La vida es una cacería incesante, donde los seres, unas veces cazadores y otras cazados, se disputan las piltrafas de una horrible presa. Es una historia natural del dolor, que se resume así: querer sin motivo, sufrir siempre, luchar de continuo, y después morir... Y así sucesivamente por los siglos, de los siglos hasta que nuestro planeta se haga trizas."

"Nuestro mundo civilizado no es más que una mascarada donde se encuentran caballeros, curas, soldados, doctores, abogados, sacerdotes, filósofos, pero no son lo que representan, sino solo la mascara, bajo la cual, por regla general, se esconden especuladores de dinero."    


Sobre el sentido de la vida

"Los hombres se parecen a esos relojes de cuerda que andan sin saber por qué. Cada vez que se engendra un hombre y se le hace venir al mundo, se da cuerda de nuevo al reloj de la vida humana, para que repita una vez más su rancio sonsonete gastado de eterna caja de música, frase por frase, tiempo por tiempo, con variaciones apenas imperceptibles."

"Me dicen que abra los ojos y contemple las bellezas que el sol alumbra; que admire sus montañas, sus valles, sus torrentes, sus plantas, sus animales y no sé cuantas cosas más. Pero entonces, ¿el mundo no es más que una linterna mágica?. Ciertamente el espectáculo es espléndido, pero en cuanto a representar allí algún papel, eso es otra cosa."

"No hay más que tres resortes fundamentales de las acciones humanas, y todos los motivos posibles sólo se relacionan con estos tres resortes. En primer término, el egoísmo, que quiere su propio bien y no tiene límites; después, la perversidad, que quiere el mal ajeno y llega hasta la suma crueldad, y últimamente la conmiseración, que quiere el bien del prójimo y llega hasta la generosidad, la grandeza del alma. Toda acción humana debe referirse a uno de estos 3 móviles, o aun a dos a la vez."    




Sobre la bondad natural del ser humano

"Imaginad suprimida la fuerza pública, sea, quitado el bozal. Retrocederíais con espanto ante el espectáculo que se ofrecería a vuestros ojos, espectáculo que cada cual se figura fácilmente. ¿No basta esto para confesar cuan poco arraigo tienen la religión, la conciencia, la moral natural, cualquiera que sea su fundamento?."

"Sólo la conmiseración es el principio real de toda justicia libre y verdadera. La conmiseración es un hecho innegable de la conciencia humana; es esencialmente propia de ésta y no depende de nociones anteriores, de ideas a priori, religiones, dogmas, mitos, educación y cultura."

"Lo que la lluvia es para el fuego, eso es la lástima para la ira."   


Sobre la amistad

"Nada mejor la ignorancia del mundo como alegar, cual prueba de los méritos y valía de un hombre, que tiene muchos amigos. ¡Como si los hombres otorgasen su amistad con arreglo a la valía y al mérito! ¡Como si, por el contrario, no fueran semejantes a los perros, que aman a quien les acaricia o solamente les hecha huesos que roer, sin mas halago! Quien mejor sabe acariciar a los hombres - aun cuando sean asquerosas alimañas -, ese tiene muchos amigos."

"Debo confesarlo sinceramente. La vista de cualquier animal me regocija al junto y me ensancha el corazón, sobre todo la de los perros, y luego la de todos los animales en libertad, aves, insectos, etc. Por el contrario, la vista de los hombres excita casi siempre en mi una aversión muy señalada, por que con cortas excepciones, me ofrecen el espectáculo de las deformidades mas horrorosas y variadas: fealdad física, expresión moral de bajas pasiones y de ambición despreciable, síntomas de locura y perversidades de todas clases y tamaños; en fin, una corrupción sórdida, fruto y resultado de hábitos degradantes. Por eso me aparto de ellos y huyo a refugiarme en la naturaleza, feliz al encontrar allí a los brutos."     


Sobre la sociedad y el estado

"El estado no es más que el bozal que tiene por objeto volver inofensivo a ese animal carnicero, el hombre, y hacer de suerte que tenga el aspecto de un herbívoro."

"No hay que desesperar a cada absurdo que se dice en público o en la sociedad, que se imprime en los libros y que se acoge bien, o al menos no se refuta; no hay que creer tampoco que quedará eternamente consolidado. Sepamos, para consuelo nuestro, que más tarde, e insensiblemente el absurdo se rumiará, se elucidará, se meditará, se examinará, se discutirá, y las mas veces de las veces se juzgará con justicia al fin y al cabo, de suerte que, después de transcurrido un tiempo variable en función de la dificultad del asunto, casi todo el mundo acabará por comprender lo que el espíritu lúcido había visto a primera vista. Verdad es que en el ínterin hay que tener paciencia, por que un hombre de juicio justo entre personas que están en el error se parecerá a aquel cuyo reloj marcha bien en una ciudad en donde todos los relojes andan desarreglados. Él sabe la hora exacta; pero ¿qué importa?. Todo el mundo se guía por los relojes públicos, que marcan una hora fatal, aun los que saben que sólo el reloj del primero da la hora verdadera."

"Toda sociedad exige, necesariamente, un acomodamiento recíproco, un temperamento; así cuanto más numerosa es, más insípida se hace. No se puede ser verdaderamente uno mismo, sino mientras está uno sólo; por consiguiente, quien no ama la soledad, no ama la libertad, porque no es uno libre sino estando solo."

"Ah! Cuando la calidad de la sociedad pueda sustituir a la cantidad, entonces merecerá la pena vivir aunque sea en el gran mundo, pero cien necios puestos en montón no hacen un hombre de talento".   



Sobre la felicidad

"Pero lo que más que nada contribuye directamente a nuestra felicidad, es un humor jovial, porque esta buena cualidad encuentra inmediatamente su recompensa en sí misma. En efecto; el que es alegre, tiene siempre motivo para serlo, por lo mismo que lo es. Nada puede remplazar a todos los demás bienes tan completamente como esta cualidad, mientras que ella misma no puede reemplazarse por nada. Que un hombre sea joven, hermoso, rico, y considerado, para poder juzgar su felicidad la cuestión sería saber si, además es alegre; en cambio si es alegre, entonces poco importa que sea joven o viejo, bien formado o contrahecho, pobre o rico: es feliz."

"Así pues debemos abrir puertas y ventanas a la alegría, siempre que se presente, porque nunca llega a destiempo, en vez de vacilar en admitirla, como a menudo hacemos, queriendo primero darnos cuenta de si tenemos motivos para estar contentos por todos conceptos, o por miedo de que nos aparte de meditaciones serias o de graves preocupaciones; y sin embargo, es muy incierto que ellas puedan mejorar nuestra situación, al paso que la alegría es un beneficio inmediato. Ella sola es, por decirlo así, el dinero contante y sonante de la felicidad."

"Es cierto que nada contribuye menos a la alegría que la riqueza, y nada contribuye más que la salud; en las clases inferiores, entre los trabajadores de la tierra, se observan los rostros alegres y contentos; en los ricos y grandes dominan las figuras melancólicas."    


Sobre la lectura

"Por eso es muy importante conocer el arte de no leer. Consiste en no leer lo que preocupa momentáneamente al gran público, como libelos políticos y eclesiásticos, novelas, poesías, etc., algunos de los cuales alcanzan varias ediciones"

"Para leer lo bueno es necesario no leer lo malo, por que la vida es corta y el tiempo y las fuerzas limitadas."

"Sentencias de la razón llaman todos a ciertas frases que se creen verdad sin investigarlas, convencidos que, aunque quisieren, no podrían comprobarlas seriamente, teniéndolas que poner en duda por lo pronto. Han obtenido ese crédito desde que empezaron a hablar y pensar, siéndoles siempre repetidas e inoculadas; así, pues, se han acostumbrado a pensarlas desde que han reflexionado, no pudiendo ya separarlas de si, por que se han unido a sus cerebros. Lo dicho es tan verdad, que sería superfluo y hasta peligroso el demostrarlo con ejemplos."

"Se escriben libros sobre los grandes espíritus de pasado, y el público los lee, pero no a aquellos, por que quiere siempre ver impresos frescos, y con el vulgo está más en armonía la charla de los cretinos contemporáneos que los pensamientos de los grandes espíritus. Doy las gracias al destino, que me hizo leer un hermoso epigrama de Schlegel, que ha llegado a ser mío: 'Leer con calor a los verdaderos antiguos, lo que de ellos dicen los modernos no significa mucho'. ¡Cómo se parecen los hombres vulgares! ¡Todos parecen hechos con el mismo molde! ¡Les ocurre siempre lo mismo en las mismas ocasiones! Y sus bajas intenciones personales, y la charla despreciable de tales sujetos lee un público estúpido con tal de que estén impresas hoy mismo, dejando en los estantes a los grandes espíritus."

"En todos los tiempo hay dos literaturas, paralelas y opuestas: una real y una aparente. Aquella llega a ser la literatura permanente, hecha por hombres que viven para la ciencia y la poesía, avanzando seria y acompasadamente, pero con mucha lentitud, produciendo en Europa una docena de obras por siglo, pero obras que quedan. La otra literatura está escrita por hombres que viven de la ciencia o poesía: llenando todos los años el mercado con muchos miles de obras, pero al cabo de algunos años se pregunta: ¿dónde están las obras? ¿Dónde está la gloria tan rápida y ruidosa? Puede llamarse a una literatura permanente y la otra pasajera."

"No hay mayor goce espiritual que la lectura de los antiguos clásicos: su lectura, aunque de una media hora, nos purifica, recrea, refresca, eleva y fortalece, como si se hubiese bebido en una fresca fuente que mana entre rocas."

"En la historia mundial siempre significa algo un medio siglo, por que siempre ocurre algo. Pero en la historia de la literatura no significa nada, por que no sucede nada, ya que los intentos chapuceros no importan. Se está donde se estaba hace cincuenta años. [...] Así por ejemplo la filosofía de Fichte y Schelling está coronada por la caricatura de Hegel. Este epiciclo se desviaba últimamente de la línea circular por Kant conducida. De donde la he recogido yo para continuarla; entre tanto, recorrieron su epiciclo los citados seudofilósofos y aun algunos otros, epiciclo que ahora concluye, reconociendo el público que se encuentra donde ha partido."    




Sobre la religión

"En verdad que no es el judaísmo, sino el brahmanismo y el budismo quienes, por su espíritu y tendencia moral, se aproximan al cristianismo. El espíritu y la tendencia moral son la esencia de una religión, y no los mitos que lo envuelven. El espíritu del antiguo testamento es verdaderamente extraño al puro cristianismo, por que en todo el nuevo testamento se trata del mundo como una cosa a la cual no se pertenece y no se ama, una cosa que está bajo el imperio del diablo. Esto se halla conforme con el espíritu de ascetismo, de renunciamiento y de victoria sobre el mundo; espíritu que junto con el de amor al prójimo y el perdón de las injurias, señala el rasgo fundamental y la estrecha afinidad que unen al cristianismo, al brahmanismo y al budismo."

"Cuan limitado y pobre es el intelecto humano normal, y cuan escasa la claridad de la conciencia, se percibe en que, a pesar de la brevedad pasajera de la vida humana arrojada al tiempo infinito, la miseria de nuestra existencia, los infinitos enigmas, el carácter importante de tantas apariencias y la insuficiencia de la vida, a pesar de todo, no filosofan todos constantemente, sino sólo unos cuantos pocos, perfectas excepciones. Los demás viven en este sueño, casi como los animales, de los cuales al fin se distinguen sólo por tener la previsión de algunos años. La necesidad metafísica que quizás sintieran está prevista desde arriba y por adelantado por las religiones, que les bastan, sean como fueren. Sin embargo, pudiera suceder que en el silencio se filosofa mucho más de lo que parece, aunque sea esta filosofía... ,como sea. Realmente es nuestra situación muy deplorable; vivir un lapso de tiempo lleno de dificultades, miserias, angustias y dolores sin saber ni siquiera de dónde venimos, a donde vamos, y con todo esto tener que oír aun a los clérigos de todos los colores, con sus respectivas revelaciones y sus amenazas contra los incrédulos."

"Que el mundo tiene sólo una significación física y no moral es el mayor error y el más pernicioso error fundamental, la verdadera perversidad del pensar, y en el fondo, es también lo que la fe ha personificado como el anticristo."  



Sobre la filosofía

"Para filosofar hacen falta dos condiciones: primera, tener el valor de no suprimir ninguna pregunta, y segunda, comprender como problema todo aquello que se comprende por si mismo, teniendo conciencia de ello"

"Lo que se opone más al hallazgo de la verdad no es la falsa apariencia que surge de las cosas, llevando al error, ni tampoco inmediatamente la debilidad de la inteligencia, sino la opinión presupuesta, el prejuicio que se impone como impedimento a priori a la verdad."

"...al periodo brillante de Kant seguía otro inmediatamente en la filosofía alemana que pretendía imponerse en lugar de convencer: ser brillante e hiperbólica, pero incomprensible en lugar de profunda y clara.[...]Pues en Hegel y sus secuaces ha llegado el superlativo la impertinencia de escribir tonterías, y el reclamo sin conciencia, y la intención manifiesta de estos sordos manejos, de modo que se puso al fin de manifiesto para todos toda esta charlatanería, acabando también con la protección de arriba gracias a ciertas revelaciones. Los antecedentes de Fichte y Schelling, respecto a la filosofastrería más miserable que jamás ha existido, arrastraban también a estos al abismo del descrédito."

"Si imagino un objeto, quizá un panorama, y me imagino que en este momento me cortan la cabeza, sé bien que el objeto quedaría invariable: esto indica en lo más profundo que también yo existía todavía. Esto lo comprenderán muy pocos, y para éstos queda dicho."

"La inteligencia no es una magnitud extensa, sino intensa; por esto opone un hombre razonable su criterio a diez mil personas, y mil necios no hacen un hombre razonable."

"Lo que falta en la mayoría de las cabezas son dos cualidades emparentadas: juzgar y tener ideas propias. Ambas cualidades faltan de una manera increíble y los que no pertenecen a ellos no comprenden la tristeza de su existencia."

"La genialidad consiste en la objetividad del intelecto."

"Para tener ideas originales, extraordinarias y quizá hasta inmortales, basta quedar extraño completamente al mundo y a las cosas por un momento."  



"El mundo como voluntad y representación" Vol. I -

"El mundo es mi representación: esta verdad es aplicable a todo ser que vive y conoce, aunque sólo al hombre le sea dado tener conciencia de ella; llegar a conocerla es poseer el sentido filosófico. Cuando el hombre conoce esta verdad estará para él claramente demostrado que no conoce ni un sol ni unta tierra, y sí únicamente un ojo que ve el sol y una mano que siente el contacto con la tierra; que el mundo que le rodea no existe más que como representación, esto es, en relación con otro ser: aquel que le percibe, o sea él mismo. Si hay alguna verdad a priori es ésta, pues expresa la forma general de la experiencia, la más general de todas, incluidas las de espacio, tiempo y causalidad, puesto que la suponen."

"Toda satisfacción, o lo que comúnmente se llama felicidad, es , por su naturaleza, siempre negativa, nunca positiva. No es algo que exista por sí mismo, sino la satisfacción de un deseo, pues la condición primera de todo goce es desearle, tener necesidad de alguna cosa. Mas con la satisfacción desperece el deseo y por lo tanto cesa la condición del placer y el placer mismo. De aquí que la satisfacción o felicidad no pueda ser nunca más que la supresión de un dolor, de una necesidad"

"El suicidio, lejos de negar la voluntad, la afirma enérgicamente. Pues la negación no consiste en aborrecer el dolor, sino los goces de la vida. El suicida ama la vida; lo único que pasa es que no acepta las condiciones en que se le ofrece."

"Nosotros lo reconocemos, efectivamente: lo que queda después de la supresión de la voluntad no es para todos aquellos a quienes la voluntad anima todavía, sino la nada. Pero también es verdad que para todos aquellos en los cuales la voluntad se ha convertido o suprimido, este mundo tan real, con todos sus soles y nebulosas, no es tampoco otra cosa más que la nada." (Esta nada entendida como el punto en que no hay sujeto ni objeto)



"El mundo como voluntad y representación" - Vol. II -

"Entonces encontramos la doctrina de la metempsícosis, surgiendo desde los primeros tiempos y nobles edades de la humanidad, siempre alrededor de todo el mundo, como la creencia de la gran mayoría de pueblos, de hecho realmente como doctrina de todas las religiones, con la excepción del Judaísmo y las dos religiones que surgen de éste. Pero, como habíamos mencionado, nosotros encontramos esta doctrina en su forma más sutil y más cercana a la verdad en el Budismo. De acuerdo con esto, cuando los cristianos se consuelan así mismos con el pensamiento de encontrarse en otro mundo en el cual conservarán su personalidad completa y podrán reconocerse unos a otros, en esas otras religiones el encuentro se produce de nuevo, pero bajo el incógnito. [...] La vieja historia de la iglesia evidencia cuanto de difícil fue suprimir esta idea. Muchos de los heréticos eran conformes a esta primitiva creencia, por ejemplo, Simonianos, Basilidianos, Valentinianos, Marcionitas, Gnósticos y Maniqueos."

"...el optimismo no sólo es una falsa sino también perniciosa doctrina, por que éste presenta la vida como un deseable estado y a la felicidad como su esencia y objeto. Partiendo de esto, cada cual puede creerse como el más legitimado para proclamar la felicidad y la alegría. Si, como usualmente pasa eso no le entra en el lote, creerá que sufre una injusticia, y de hecho perderá el punto de equilibrio de su existencia; en vez de todo esto, mucho más correcto es recordar el trabajo, la privación, miseria, y sufrimiento, coronada por la muerte, como la verdadera esencia y objeto de nuestra vida (tal como afirman Brahmanismo y Budismo, y también el genuino Cristianismo), y que el triunfo consiste en negar a esa voluntad-de-vivir. En el nuevo testamento, el mundo es presentado como un valle de lágrimas, la vida como un proceso de purificación, y el símbolo del Cristianismo es un instrumento de tortura."

"Si yo deseara llevar los resultados de mi filosofía hacia un estandarte de verdad, debo conceder al Budismo preeminencia sobre los otros. En cualquier caso, es para mí un placer ver como mi doctrina está en clara sintonía con una religión que la mayoría de los hombres de la tierra han adoptado como propia, ya que sus seguidores son más que cualquiera otra. Y esta concordancia me es más placentera cuando constato que mi desarrollo filosófico ciertamente no se produjo bajo su influencia. Por que hasta 1818, cuando mi trabajo apareció, sólo se encontraban en Europa unos muy poco trabajos sobre el Budismo, y éstos muy incompletos e inadecuados, confinados casi enteramente a unos pocos ensayos en los primeros volúmenes de los Asiatic Resources, y principalmente relativos al budismo de los Birmanos. Solo desde ese tiempo se nos ha proporcionado más información gradualmente respecto a esa religión [...] Pero yo no puedo negar el placer con el cual leo algunos pasajes preliminares extraídos del Kahgyur, por ejemplo, el siguiente discurso del Buda ya muriendo, con Brahma, el cual le rinde homenaje:
"Esta es una conversación con el sujeto de la creación: ¿Por quién fue el mundo hecho?- Shakya pregunta algunas cuestiones a Brahma -quien era él, quien hizo o produjo tantas y tantas cosas, y dotó o bendijo a ellas con tantas y tantas virtudes o propiedades,- quien fue el que causó las varias revoluciones en la destrucción y regeneración del mundo. Él niega que nunca hubiera hecho algo para ese efecto. Al final, él mismo pregunta a Shakya como el mundo fue creado -¿Por quien?. Aquí el atribuye todos los cambios en el mundo al trabajo moral de todos los seres animales, y es este estado en el que el mundo entero es todo como una ilusión, no hay realidad en las cosas; todo está vacío. Brahma siendo instruido en su doctrina, se convierte en su seguidor."  




"Microcosmos y macrocosmos"
(un diálogo entre la materia y el sujeto del conocimiento):

El defectuoso parecer concerniente a la contradicción entre materialismo e idealismo podría quedar dilucidado mediante un diálogo entre la materia y el sujeto, un drama que también podría titularse "macrocosmos y microcosmos":
El Sujeto: Yo soy, y fuera de mi no hay nada, puesto que el mundo es una representación mía.
La Materia: ¡Qué delirio tan osado!- Yo, yo soy, y nada hay fuera de mí. Pues el mundo es mi forma transitoria. Tú eres un mero resultado de una parte de esa forma y, por ello, eres algo casual y fortuito.
El Sujeto: ¡Cuan disparatada arrogancia!. Ni tú ni el mundo existiríais sin mí y a mi estáis condicionados. Quien haga abstracción de mí y crea poder seguir pensando vuestra existencia, da en concebir un tosco engaño; su existencia al margen de mi representación supone una inmediata contradicción, un hierro de madera. Ambas cosas están representadas por mí, mi representación es el ámbito de su existencia, y por ende, yo soy su primera condición.
La Materia: Afortunadamente la osadía de tus asertos será puesta muy pronto en sus sitio y no merced a meras palabras; algunos instantes más y dejarás de ser nada en realidad, te hundirás en la nada junto con tu grandilocuencia, después de haberte columpiado transitoriamente cual una sombra espectral y correr la suerte de cada una de mis efímeras formas. Pero yo, en cambio, permanezco incólume y sin merma siglo tras siglo, a través del tiempo infinito, y presencio impávida el juego de las transformaciones de mis formas.
El Sujeto: Ese tiempo infinito, que te vanaglorias de atravesar, así como el espacio igualmente infinito, sólo existen en mi representación, habida cuenta de que son meras formas de mi representación, esa representación que albergo dentro de mí y en la que tú te presentas, dando cabida a todo cuanto eres. El aniquilamiento con que me amenazas, no me atañe, pues de lo contrario tú te verías aniquilada junto conmigo; ese aniquilamiento le concierne sólo al individuo que es mi portador por algún tiempo y que, como todo lo demás, es representado por mí.
La Materia: Aún cuando te conceda esto y lo admita, tu existencia, a la cual ese transitorio individuo está indisolublemente ligado, lejos de ser algo que se sostiene por si mismo, sigue dependiendo pese a todo de la mía propia. Pues tú sólo eres sujeto en tanto que tengas un objeto, y ese objeto soy yo; yo soy el núcleo y su contenido, lo que permanece, aquello que lo coaliga y sin lo cual revolotea tan incoherente como sustancialmente, al igual que los sueños y las fantasías de tus individuos, quienes gracias sólo a mí ponen a buen recaudo su apariencia.
El Sujeto: Haces bien en no querer impugnarme a través de mi existencia por el hecho de manifestarse ésta en los individuos, pues tan inseparablemente encadenado a ella como yo lo estoy, lo estás tú a tu hermana, la forma, sin la cual no te manifiestas nunca. A ti, al igual que a mí, ningún ojo te ha visto desnuda y a solas, ya que ambos somos meras abstracciones, y por lo tanto entes de razón. Un ser es, al fin y a la postre, algo que se intuye a sí mismo y es intuido de suyo, aun cuando su ser en sí mismo no pueda consistir en esa intuición ni en el proceso de verse intuido, papeles que nos repartimos entre ambos.
Ambos: Así pues, estamos inseparablemente unidos como partes necesarias de un todo, el cual nos comprende a ambos y se halla por encima de los dos como un género superior. Sólo un malentendido puede enfrentarnos para que cada uno combata la existencia del otro, siendo así que la suya propia se mantiene o quiebra con ella.

Este otro género superior es el mundo como representación o la manifestación, con cuya desaparición sólo queda todavía la voluntad, en cuanto algo metafísicamente puro, como cosa en sí. Pero aquel que no reconoce como tal a la voluntad, puede colocar en su lugar una x, al que también puede dar en llamar y o z, como le venga en gana. La presente consideración versa sobre alguien así."



"Los dos problemas fundamentales de la ética"

"La individuación es un mero fenómeno surgido en virtud del espacio y tiempo, que no son más que formas de todos los objetos en mi facultad cerebral de conocer condicionadas con por ella; de ahí que también la pluralidad y diversidad de los individuos sea mero fenómeno, es decir, que exista sólo en mi representación. Mi esencia verdadera, interna, existe en todo lo viviente de un modo tan inmediato como aquel en el que se me manifiesta exclusivamente a mí mismo en mi autoconciencia. Este conocimiento, cuya expresión al uso del sánscrito es la fórmula "tat-twan asi", es decir, "esto eres tú", es el que aparece como compasión; en el que, por tanto, se basa toda virtud auténtica, es decir, desinteresada, y cuya expresión real es toda buena acción. Es en último término a este conocimiento al que se dirige toda apelación a la clemencia, a la caridad, a la misericordia en lugar de la justicia: pues tal apelación es un recuerdo de la consideración en la que todos somos uno y el mismo ser. En cambio, el egoísmo, la envidia, el odio, la persecución, la dureza, la venganza, el sadismo y la crueldad se basan en aquel primer conocimiento y se dan por satisfechos con él. La emoción y el gozo que sentimos al oír, más aun al ver, y sobre todo, al realizar nosotros mismos una acción noble, se basa en el fondo en la certeza de que, más allá de toda pluralidad y diversidad de los individuos que el principium individuationis nos presenta, se encuentra una unidad de todos ellos que es verdaderamente existente y hasta accesible para nosotros, por que se pone de relieve fácticamente."



"Metafísica de las Costumbres"

"El Estado supone, por lo tanto, el medio merced al cual el egoísmo aliado con la razón intenta esquivar sus propios fatídicos resultados, que se vuelven contra él mismo, particularmente los de Eris (diosa de la discordia), y que cada uno propicie el bien de todos por que vea en ello el suyo propio. En el seno del Estado no sólo se ve cada cual asegurado ante la humillación de su derecho por parte de otro, sino que también se acomete la distribución de la industria, por medio de la cual se logra que las fuerzas humanas reunidas dentro del Estado conviertan al resto de la naturaleza en algo más solícito cada vez y esas fuerzas unidas fomenten el provecho de todos, resultando un beneficio que ninguno podría lograr individualmente; así las cosas, si el Estado pudiera alcanzar plenamente su objetivo, desaparecerían prácticamente todos los males y se instauraría poco a poco un bienestar comunitario que se aproximaría mucho al país de Jauja. Ahora bien, de un lado, el Estado se halla siempre muy a la zaga de conseguir ese objetivo y, de otro, siempre restan innumerables males que son consustanciales a la vida y la tienen sumida en el sufrimiento, además de que, nunca dejaríamos de encontrarnos al fin y ala postre con el aburrimiento, con ese tedio siempre dispuesto a ocupar de inmediato el lugar que deje vacante cualquiera de los otros males. En definitiva, el Estado no es capaz tan siquiera de hacer desaparecer la discordia entre los individuos, quienes, cuando le están vedadas las grandes pugnas, se entregan con gusto a las pequeñas escaramuzas. Y, por último, cuando Eris es felizmente expulsada del interior, retorna de nuevo desde el exterior; cuando Eris queda proscrita como conflicto entre los individuos por el Establecimiento del Estado, regresa desde fuera como guerra entre los pueblos, exigiendo con intereses y de una sola vez, cual si se tratara de una deuda acumulada, los cruentos sacrificios que habían sido sustraídos en el ámbito individual por motor de una prudente precaución: la doctrina del derecho."




"Sobre la voluntad en la naturaleza"

"Las confirmaciones extrañas y empíricas que aquí han de citare, refiérense en su totalidad al meollo y punto capital de mi doctrina, a la metafísica propiamente dicha de ella, a aquella verdad fundamental y paradójica de que esa cosa en sí, que Kant oponía al fenómeno, llamado por mí representación, de que esa cosa en sí, considerada como inconocible; ese substrato de todos los fenómenos y de la Naturaleza toda, por lo tanto no es más que aquello que, siéndonos conocido inmediatamente y muy familiar, hallamos en el interior de nuestro ser propio como voluntad; que, por lo tanto, esa voluntad, en vez de ser como hasta aquí han supuesto todos los filósofos algo inseparable del conocimiento y mero resultado de éste, le es fundamentalmente diferente e independiente del todo; independiente de la inteligencia, que es de origen secundario y posterior, pudiendo por lo tanto, substituir y manifestarse la voluntad sin la inteligencia, que lo que sucede real y efectivamente en la Naturaleza entera, desde la animal hacia abajo."
"Enseña, además mi filosofía, que las manifestaciones aisladas de esta voluntad son puestas en movimiento en los seres conscientes, esto es, en los animales, por motivos, pero que no lo son menos en la vida orgánica del animal y de la planta por excitaciones, y en lo orgánico, por simples causas."

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Last modified Februar 23, 2008